MJ – Flu Game
Das „Flu Game“ als Beispiel
für Willenskraft und Selbststeuerung
Das sogenannte Flu Game von Michael Jordan gilt bis heute als Sinnbild außergewöhnlicher mentaler Stärke im Leistungssport. Im Zentrum steht dabei weniger die sportliche Statistik als die mentale Fähigkeit, trotz massiver körperlicher Einschränkungen handlungsfähig zu bleiben.
Mentale Stärke zeigt sich hier in der bewussten Entscheidung, sich nicht von aktuellen Zuständen dominieren zu lassen, sondern den Fokus konsequent auf die nächste Aufgabe zu richten. Selbststeuerung, innere Klarheit und der Wille, Verantwortung zu übernehmen, wurden in diesem Spiel zu entscheidenden Faktoren.
Willenskraft ist mehr als Durchhalten
Das Beispiel verdeutlicht, dass mentale Stärke nicht bedeutet, Warnsignale des Körpers zu ignorieren. Vielmehr geht es um die Fähigkeit, im entscheidenden Moment abzuwägen, Prioritäten zu setzen und die eigene Energie gezielt einzuteilen.
Willenskraft zeigt sich hier als kontrollierte Entschlossenheit, nicht als blindes Übergehen von Grenzen.
Fokus trotz reduzierter Ressourcen
Unter extremen Belastungen schrumpft der mentale Handlungsspielraum. Mentale Stärke äußert sich dann darin, Ablenkungen auszublenden und sich auf klar definierte, kontrollierbare Handlungen zu konzentrieren.
Der Fokus richtet sich nicht auf das große Ganze, sondern auf den nächsten Schritt. Genau darin liegt die mentale Qualität solcher Ausnahmesituationen.
Übertrag auf Sport und Alltag
Das Flu Game steht sinnbildlich für Situationen, in denen Leistung trotz ungünstiger Voraussetzungen gefragt ist. Mentale Stärke bedeutet in solchen Momenten nicht Perfektion, sondern Präsenz, Klarheit und die Fähigkeit, auch mit eingeschränkten Ressourcen wirksam zu handeln.
